Wir binden Leistungserbringer an die Telematikinfrastruktur an. Danach bieten wir Service und Support an, dazu regelmäßige Wartung zur Monatspauschale, damit der Anschluss nicht beim ersten Zwischenfall zum Notfall wird. Die Begriffe, die dabei ständig fallen, hier einmal unaufgeregt erklärt.
- Telematikinfrastruktur (TI)
- Das geschlossene Netz des deutschen Gesundheitswesens. Wer daran angeschlossen ist, kann Versichertendaten lesen, elektronisch kommunizieren und auf die elektronische Patientenakte zugreifen.
- TI-Gateway
- Der Zugang zur TI, ohne eigene Konnektor-Hardware im Serverschrank. Der Konnektor läuft im Rechenzentrum, vor Ort bleibt deutlich weniger stehen, das spart Wartung und Platz.
- SMC-B (Praxisausweis)
- Der Ausweis der Einrichtung. Er weist den Betrieb gegenüber der TI aus und muss beantragt, freigeschaltet und in die Kartenterminals eingebracht werden.
- eHBA (elektronischer Heilberufsausweis)
- Der persönliche Ausweis der Fachkraft, etwa der Pflegedienstleitung. Er trägt die qualifizierte elektronische Signatur.
- KIM (Kommunikation im Medizinwesen)
- Der verschlüsselte Nachrichtendienst innerhalb der TI. KIM ersetzt Fax und unverschlüsselte E-Mail zwischen Pflegedienst, Praxis, Klinik und Kostenträger.
- ePA (elektronische Patientenakte)
- Die Akte der versicherten Person. Berechtigte Einrichtungen können mit Zustimmung Dokumente einstellen und lesen.
- gematik
- Die Gesellschaft, die Zulassung und Spezifikation der TI verantwortet. Nur zugelassene Komponenten dürfen im Netz betrieben werden.